Geschrieben am 05. November 2009

Was is` eigentlich Kissa, werde ich immer mal wieder gefragt?
Das ist mein Kindersachen- Katzenlabel. Und meine große Herzensfreude!!!
Ich entwerfe für Kissa: Kindermode und lustigen Kram fürs Kinderzimmer. Es macht unglaublich viel Spass!!
Außer in meiner kleinen Stiftekiste, kann ich in Stoffbergen, Knopfdosen, Garnsammlungen wühlen. Ich liebe das laute Rattern von Stickmaschinen und schaue verzückt zu, wie der Großmeister des Siebdruckes, Jens Uwe (Shining Labor/Berlin), meine bunten Farbkleckse auf Stoff bannt.
Kissa heißt auf russisch übrigens Katze, den Namen habe ich meinem geschätzten Atelierkollegen Aljoscha Blau zu verdanken. ( Selber Russe und wie jüngst erwähnt, der schönste Illustrator unter Gottes Sonne und trotzdem sau-gut!) Daher die Katze im Logo.
Ich finde zwar, dass Katzen ziemlich verquaste Puscheltiger sind, aber wenn man sich so hineinzeichnet, in die große Katzenwelt , kommt man doch irgendwann auf den Geschmack. Und ohnehin sehen ja von mir gezeichnete Tiere nie aus wie das göttliche Original (Da achte ich pingelig auf das Urheberrecht!). Also könnte man sogar darüber diskutieren ob KISSA wirklich ein Katzenlabel ist?
Diese kryptische Einleitung folgen ein paar sehr handfeste Beispiele:
Was ist eigentlich Kissa?
“Katzentagebuch”
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KATZENTAGEBUCH
Ach guckt doch mal was rollt denn da?
Miau, miau
Ein Wollknäuel doch wie sonderbar
Miau, miau.
Aus diesem grünen Fadenball
Schaut unten, oben, überall
Ein winzigkleiner Zipfel raus…
Ein Schuh, das Schwänzchen einer Maus!
Miau! Miau!
Und wer tollt munter hinterher
Miau, Miau
Der dicke Kater Rüdiger
Miau, Miau
Vergnüglich wippt sein Schnurrbarthaar.
Er stupst sein Wollknäuel hoppsassa
und singt in schönstem Katzenton
Ein Liedchen, vielleicht kennt ihrs schon?
Miau..Miau!
Ach guckt doch mal was rollt denn da
Miau, miau, miau
mein Wollknäuel und wie wunderbar
Miau, miau.
Wenn so ein Wollknäuel lustig hüpft
Am Schrank vorbei ins Freie schlüpft,
fängt es die ganze Welt mit ein,
ein runzlig, altes Mütterlein,
ein Sonnenfleck im Januar.
Ein Federchen, vermutlich Star.
Ein Taschentuch, ein alter Schuh.
Ein süßes Katerrendevous.
Ein Mauseohr, unglaublich zart.
Des Kaisers Hut, des Kaisers Bart,
ne dicke Priese Himmelsblau
und noch viel mehr
Miau! Miau!
Musik und Einspielung: Falk Effenberger (… da hat er wieder mal alles gegeben.)