Wolfgang Bittner: Momo bei den grauen Herren

http://www.kunstundkultur-online.de/kulturpolitik1.html#momo

Ein großartiger Artikel über den Jugendliteraturpreis…die olle Kammelle.

Alte Kamelle: Mit der alten Kamellen sind also Kamillenblüten gemeint, die zu lange gelagert worden sind und keine Heilwirkung mehr haben.
Duden -  4. Aufl. Mannheim 2007

 


 

 

Fritzi in der Süddeutschen Zeitung

Oh, wie schön! Heute gibt es etwas über Fritzi Mauseohr in der Süddeutschen zu lesen!

Zum Lesen bitte auf Bild klicken!

Fritzi Mauseohrs Geburtstag

 

Das war ne Sause! Vergangen Freitag gab es, veranstaltet vom Bloomsbury Verlag, in den Gemächern des Tanzstudios Caramba die große Premierenfeier zu Fritzi Mauseohr. Und zwar mit gaaaanz vielen Fritzis, Schaumküssen und ziemlich lauten Trillerpfeifen.

Ach so, Falk und ich  waren natürlich auch dabei!

… die Spannung war zum Zerbersten

…hier üben wir alle zusammen Mäusepiepen….

Eine tolle Geburtstagsparty! Herzlichen Dank an alle, die geholfen und so engagiert und mit vollem Einsatz zugehört haben!

Ich freue mich auf das nächste Mäuse-Piep- Konzert!!!!

Und hier noch eine kleine Vorschau für euch:

Streiche und Strolche im Deutschlandradio…

… auch mit dabei meine lieben Atelierkollegen… ein sehr, sehr, sehr  lustiger Vormittag war das!!

Und anhören kann man sich das genau hier!

Der beste Erziehungsratgeber der Welt!!!!

Juch-hu und Juch-heissa-sa!!!!

Hinter mir liegt ein ausgesprochenes FLITZPIEPEN-JAHR.
Ich habe Kochtopf-Alarmanalgen auf dem Jungsklo installiert, Toilettenpapier verklebt, Augensuppe gekocht, Po-Po-Glöckchen gebastelt, Fliegen verschluckt, Wollsocken das Sprechen beigebracht …-kurz und gut ich habe mich und meine liebe Umwelt ganz schön auf Trapp gehalten. Es war herrlich!
Und nun, ihr kleinen und großen Flitzpiepen da draußen könnt ihr alle mitmachen!!!

Mein Streiche, Strolche und Quatschbuch ist erschienen!

Ich würde mich rund und kringelig freuen, wenn ihr mit meinem Buch als Quatschbotschafter durch die Welt zieht.

Denn ganz klar  soll das Buch auch ein Erziehungsratgeber sein.
Eine Kindheit voller Qutasch und sehr, sehr viel herzhaftem Gelächter hat aus mir einen glücklichen Menschen gemacht.
Was ist dagegen schon ein Kinderstar-Solo- Auftritt in der Carnegie Hall vor einem Haufen alter Tanten?

Es grüßt Euch Eure Bille-Schnille- Juxpastille
oder aber…

Eure Tiger, Thunfisch, Tümpelunken MOM!!!!


Das Streiche, Strolche, Quatschbuch
Handbuch für kleine und große Flitzpipen

Und endlich erfahrt ihr, warum alle Väter dieser Welt so eeeewig auf dem Klo sitzen!


 

 

 

Mach mit: Die längste Räuberleiter der Welt!

Also eine Räuberleiter zu bauen, ist eigentlich total einfach. Man braucht kein Holz, keine Nägel und nicht mal Abitur. Die Räuberleiter wurde von Räuberhauptmann Kehlenschlitz erfunden, … um über Zäune oder in Häuser klettern zu können. Inzwischen wird die Räuberleiter aber auch völlig legal benutzt. Denn so eine Räuberleiter ist unglaublich praktisch. Man erreicht damit beispielsweise die versteckte Bonbon-Dose auf Omas Küchenschrank oder kann mit Hilfe einer Räuberleiter den verknoteten Hals eines riesigen Drachens auftüddeln.

Aber wir brauchen eine Räuberleiter für ein viel wahnwitzigeres Projekt! Unser kleiner Werwolfsfreund Wölfi hat sich auf dem Mond in einem riesigen Knäuel aus Seemannsgarn verheddert. Fragt besser nicht, wie Seemannsgarn auf den Mond gelangt, jedenfalls brauchen wir ganz dringend eine Räuberleiter aus professionellen Räubern, um auf den Mond zu kommen und Wölfi zu retten. Mittels komplizierter mathematischer und physikalischer Berechnungen haben wir herausgefunden, dass wir bis zum Mond 39.984 Räuber benötigen.

Dabei brauchen wir dringend eure Hilfe! Schickt uns eure verrücktesten, zotteligsten, bärtigsten oder charmantesten Räuber zu, die ihr natürlich selbst gemalt habt. Diese werden dann hier veröffentlicht. Unter allen Einsendungen verlosen wir unseren tollen Prinzessin Knöpfchen Wandsticker und dieses und dieses Shirt!

Schickt eure Räuber bitte an: mitmachen@sybillehein.de oder per Post an: Sybille Hein, Wolliner Str. 18-19, 10435 Berlin (bitte euren Namen und Alter nicht vergessen).

… und damit ihr so richtig in Räuberlaune kommt, gibt’s hier noch das Räuberleiterlied aus Prinzessin Knöpfchen

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

… so viele Räuber haben wir schon!

Knöpfchens Knutschfilm!!!!

Also bei uns dreht sich natürlich immer noch alles um Knöpfchen Zwei:

Falk hat in den letzten Wochen dieses kleines Musikvideo für Euch gemacht. Es ist ein fast jugendfreier Knutschfilm daraus geworden.

Und weil es gerade so schön passt, verrate ich Euch zu diesem Filmchen ein intimes Geheimnis, aber plappert es nicht weiter:
Ich selbst habe erst mit 22 Jahren angefangen herumzuknutschen,
denn ich war fest davon überzeugt, jeder Kuss schmeckt nach altem  Mohnkuchen und 4711.
Diese Prägung stammt noch aus frühen Kindertagen:
Meine alte Tante Rutti war eine leidenschaftliche Küsserin.
Und warum sollte ein Kuss von einem knackigen Jungen mit wilder Locke in der Stirn anders schmecken?

Ja, ja… meine liebe, alte Tante hat mich um viele Jahre …
- aber das ist eine andere Geschichte.

Also ganz klar, ein autobiografischer Film!

VIEL SPASS!

Installiere den Flash Player um die Videos anzusehen. Außerdem muss JavaScript im Browser aktiviert sein!

Prinzessin Knöpfchen 2

Es war das schönste Monsterprojekt aller Zeiten!

Nun liegt Knöpfchen 2 hier vor mir auf dem Tisch…das druckfrische Buch! Es dampft noch und die Seiten schnatzen so schön beim Umblättern. Falk hat mit fahrigen Fingern die CD aus dem Buch  gerissen, eingeschmissen und gerufen: “Bille, zum Glück sind alle Lieder drauf!«
Wäre das hier ein Life Stream, würden eure Bildschirme puterrot auflodern von unserem Wangenglühen. Wir sind ganz stolz und glücklich, es  ist ein wirklich tolles Buch geworden und das sage ich wahrlich nicht von all meinen Büchern.

Falk sagt: “Die Lieder sind echt viel lustiger als im ersten Buch!”
Ich sage: “Stimmt, haste richtig guuuut gemacht!”

An dieser Stelle auch einen großen Dank an den Carlsen Verlag und besonders an Erdmuth Gross, die mit uns eine sehr, sehr lange Zeit durch DICK UND DÜNN gegangen ist.

Als erstes Schmankerl eins unserer Lieblingslieder: Küssen!

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Klar,  Knöpfchen 2 ist ein gruseliges Schleimi-Prinz- Abenteuer ABER es geht  auch um eine  zärtliche, zottelige  Räuberliebe!!!!
Der junge, lockige Räuber Warzenjonny küsst Prinzessin Knöpfchen…-süß, ne!

Ab dem 28. September ist das Buch im Buchhandel erhältlich, oder aber ihr bestellt es ab sofort hier in meinem Kramladen, dann kommt es Anfang Oktober zu Euch, selbstverständlich mit Signatur und den beiden  Originalbuttons “Pfeife die Pfeife“  und “Knutsch den Schleimi-Prinzen!“


Kinderzeit…Bücherstreit

 

 

Ein paar Worte  zu der heftigen Diskussion um die jüngst vollzogene Verlagerung von Kinder- und Jugendbuchrezensionen aus dem Feuilleton der Wochenzeitschrift „Die Zeit“ in die „KinderZEIT“.

Seit April dieses Jahres erscheinen Besprechungen von Kinder- und Jugendliteratur in Der Zeit nicht mehr im Feuilleton, sondern auf den Kinderseiten („KinderZEIT“) der Wochenzeitschrift. Dieses kleine »Bäumchen wechsle dich « führte zu heftiger Kritik von Verlags- und Autorenseite, die in dem Vorwurf gipfelte, DIE ZEIT spreche mit dieser Maßnahme Kinder- und Jugendbüchern ab, Literatur zu sein und degradiere sie in die Niederungen der Didaktik.

Ich habe diese Diskussion zunächst gar nicht recht verfolgt, weil die Empörung über diese Änderung nicht auf mich überschwappen wollte. Aber nun möchte ich doch ein paar Sätze dazu verlieren. Der anhaltende, fast geschlossene Widerstand der Verlage  und vieler von mir sehr geschätzter Autoren verwundert mich nämlich.

Kinderbücher sind für Kinder gemacht. Wenn also eine Zeitung wie „Die Zeit“ ihre eigenen Kinderseiten hat und diese ernst nimmt,  liegt doch nichts näher, als Kinderbücher, welche von der Redaktion heraus gestellt werden sollen, in eben diesem Teil ihrer Zeitung zu besprechen. Auch wenn dies zuvor Jahrzehnte lang im altehrwürdigen Feuilleton geschah.

Der Einwand, damit würde die Zeitschrift Kinderliteratur »hintan setzen«, wie von vielen Kinderbuchverlagen in einem offenen Brief an die „ZEIT“ formuliert,  ist für mich nicht nachvollziehbar. Kann ein wertvolles Kinderbuch nur im Feuilleton angemessen gewürdigt werden?

Natürlich erwarte ich auch auf einer Kinderseite eigensinnige Gedanken und Beobachtungen, Bilderbuchbesprechungen, die so saftig und lustvoll sind, dass sie Große und Kleine gleichermaßen neugierig auf das besprochene Buch machen. Dass dies leicht ist, will ich nicht behaupten. Aber an dem Vorhaben, eine Bilderbuchkritik zu schreiben, die ebenso durchgeistigt und gewichtig daher kommt, wie die David Foster Wallace Besprechung auf der Nachbarseite, ist auch schon mancher Kinderbuchrezensent kläglich gescheitert.

Auch die Frage, wo die eigentliche Zielgruppe des Buches, die ja neben den kaufenden Eltern, in erster Linie aus Kindern besteht, eine Kinderbuchrezension überhaupt wahrnehmen wird, scheint für viele Kinderbuch-Profis nicht von Belang zu sein. Ohnehin geht es in der wortreich geführten Diskussion wenig um Kinder. Und wenn sie doch in kurzen Nebensätzen auftauchen, kommen sie nicht wirklich gut dabei weg. Dabei erlebe ich Kinder auf meinen Lesungen immer wieder als Eigenwillige, sehr engagierte Kämpfer für ihre eigenen Leseinteressen und zwar durch alle Gesellschaftsschichten hinweg. Ich traue ihnen durchaus zu, nach der Lektüre einer spannenden Buchbesprechung Oma, Papa, Mama  an die Hand zu nehmen und in den nächsten Buchladen zu  zerren.

Auch die  von Verlags- und Autorenseite geäußerte Befürchtung, dass Kinderbuchrezensionen in der Kinderzeit von kaum einem Erwachsenen mehr gelesen werden, triftt bestimmt nicht zu. Gerade Eltern (und ich als Mutter schließe mich da ausdrücklich mit ein) haben doch ein natürliches  Interesse an Kinderseiten, bzw. an dem, was ihre Kinder dort lesen. Keines der von mir befragten Elternpaare, konnte die Aufregung um diesen Wechsel verstehen, kaum jemand hatte die veränderte Platzierung der Kinderliteratur-Besprechungen überhaupt bemerkt.

Ich vermisse in Anbetracht dieser emotional geführten Diskussion das Selbstbewusstsein und den Stolz auf das eigene Schaffen der Kinderbuchszene. Trotz aller rosa Conny-Ponny-Plüschwelten ist unsere Kinderbuchlandschaft reich an wunderbaren Autoren und Illustratoren. Jedes Jahr entsteht eine Vielzahl an unbedingt lesenswerten Büchern und keins dieser Bücher wird erst wertvoll und literarisch durch die hohen Weihen des Zeitliteraturfeuilletons.

Und bei aller Schelte auf die Zeit sollten sich  die Verlage fragen, ob der große Spitzentitelbohei nicht in eine ähnliche Richtung geht? Wie viel Platz und Aufmerksamkeit bekommt denn das  kleine, feine literarische Büchlein in der Verlagsvorschau, verglichen mit dem  neuen Oberknaller- Spitzentitel?

Ganz klar,  jedes gute Buch braucht engagierte und fundierte Besprechungen und eine gigantisch, interessierte Öffentlichkeit. Aber all das soll der Kinderliteratur ja auch nicht genommen werden … es wird einfach  nur anders. Besonders nachdem so fabelhafte Kinderzeitschriften wie der Bunte Hund aus der Medienlandschaft verschwunden sind, freue ich mich über neue Kinderangebote, wie die  von Zeit und Spiegel. (Die Zeit-Redakteure könnten sich allerdings in einer ruhigen Minute ruhig ein paar BUNTE HUND-Ausgaben zu Gemüte führen.)
Ich bin stolz und glücklich, wenn ich Besprechungen zu meinen Büchern, statt neben denen von Martin Walser oder Günther Grass, neben Rezensionen von Andreas Steinhöfel, Shaun Tan, Wieland Freund oder Jutta Richter finde. Und !! neben dem Steckbrief von Marvin (9 Jahre) aus Salzgitter.

Noch mal Schaun Tan….

….und dann war da dieses Interview von Shaun Tan, was ich wegschalten musste,
weil mein eigensinniges Kind Carslon vom Dach hören wollte.
Und wir Einzelkindmütter geben viel zu oft nach. Und später haben wir den Salat!!!
Aber in unserer Welt geht ja nichts mehr verloren…auch nicht die Stimme von Shaun Tan, ein tolles Gespräch, hier ist es noch mal: